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Niersteiner Rhein-Selz-Park-Probleme dürfen nicht zu Lasten Oppenheims gelöst werden

Aktualisiert: 17. Dez 2020

Auf die jüngst geäußerten Überlegungen des Niersteiner Stadtbürgermeisters Jochen Schmitt zur Nutzung des Rhein-Selz-Parks reagiert die Alternative Liste Oppenheim (AL) mit deutlichem Widerspruch und einem entsprechenden Resolutionsantrag im Oppenheimer Stadtrat. „Der Stadtrat der Stadt Oppenheim weist mit Entschiedenheit Gedankenspiele interessierter anderer Kommunen zurück, den im Fusionsgesetz verankerten Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Rhein-Selz in Oppenheim an einen anderen Standort verlegen zu wollen,“ heißt es im  Antrag der AL-Stadtratsfraktion  zur Dezembersitzung. Frei nach Trapattoni „Was erlauben Schmitt?“ hagelt es Kritik vom

AL-Vorsitzenden und Stadtrat Raimund Darmstadt sowie der AL-Fraktionsvorsitzenden Silke Rautenberg. „Wenn die Niersteiner Stadtspitze um Bürgermeister Jochen Schmitt ihre Probleme mit der Offroad-Strecke mit einer „Umzugsphantasie“ gleich zweier zentraler VG-Einrichtungen von Oppenheim in den Rhein-Selz-Park kompensieren will, dann ist dieses Vorpreschen nur mit kommunalpolitischer Tollpatschigkeit zu erklären“, vermutet Darmstadt. Wie sonst könne er dem Bruch des in zähem Ringen ausgehandelten Fusionsgesetzes das Wort reden. Zudem habe die Verbandsgemeinde bereits für über eine Million Euro ein 5.700 m2 großes Grundstück in Oppenheim erworben, um es für den Neubau des VG-Verwaltungssitzes vorzuhalten. Auch für den Neubau des Hallenbades am alten Standort gebe es ein zweifelsfreies Argument: „Das ehemalige städtische Grundstück ist bei der Gründung der VG Nierstein-Oppenheim im Jahr 1972 kostenfrei an die Verbandsgemeinde übereignet worden und steht auch weiterhin kostenlos zur Verfügung“, argumentieren Rautenberg und Darmstadt.   

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